Page 219 - 1992 - XVIII Congresso Internazionale di Storia Militare
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UNOMN UNO VI!UINJCTDI ST MTEN 1778-178~ l85
stehendc Oberst Kov:irs war oichr so gliicklich. Nachdem er dem Feind capfer sei-
nen Mano geste.llt han:e, wurde er cod.Jid1 verlem. Die Engliinder begruben ihn dort,
wo er von sc:inem Pfc:rd gc:fallen war·· cm. Dee Heldemod von Kovars wurde von
einem anderen Augenuuge genauer beschtiebem: "Oberst Kovars war uncer den
aJlererscen aogreifendeo Reicern. Emjge englische Dragoner sriirmren sich gleich
auf ihn. Er beoi.itzre seineo Sabel rapfer, aJs ihn ein SchuCS craf. Noch konnce er
einige Male im Kreise dem Feinde tuhauen, dann verlor er seine Kraft und fiel
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von seinem Pferde" ~' '. Damir erfiillre der Ungar Michael von Kovars, was er sich
vor seinem Aufbruch nach Amerika als Zie! gesetzt hatte, bis zu seinem T ode kiimpfte
er l'llpfer fiir die Unabhangigkeit der Vereioigcen Scsaren. Die Nachrichc iiber den
Heldemod gelangce iiberrasc.henderweise rasch ins Vaceda.od und die Zusrindigen
ungarischen Behorden scricheo am 12. November 1779 Michael von Kovats von
der Namenslisce der pensionienen Offìziere <H>.
Der Sieg der Amerikaner bei Charlesmwn, zu wdchem mir der Aufopferung
seines Lebens auch der uogarische Obersc Michael von Kovacs beicrug, gab Mog·
lichkeic, da6 der Si.iden, Basis der Unabhangigkeitskriifte bleibe und das seir dem
Pariser Verrrag vom 6. Febru.ar 1778 als Verbiindetes Vorbereitungen creffende
Frankreich e i ne konkrere Waffenhille leisce, welche den endgi.iltigen Sieg ii ber den
Englandern sichern konnre. Ztu Zeir der beispielgebenden Schlachc war die Auf-
srellung der Hilfsflotte und der Hilfsarmee der Franzosen erse noch im vollen Gan·
ge. Die unter dem Kommando des Feldmarschall-leumamen Noel "dejourdan cornee
de Va m< ( 170:>-1788) gescellce Hilfsarmee solite aus ft.inf Divisionen besrehen (S4l,
aher auch Armand louis de Gonraur due de Lauzuo (1743-1793) erhielc die Er·
laubnis, ei.ne Legion aus ausJanilischen Freiwilligen zu organisieren uod an clleser
Spirze zur Hilfe der Vereinigren Sraaren zu eilen <55). Aucb dic: in den verschiede-
nen Truppenkorpern des franzosischen Heeres dienenden vielen Ausliinder sahen
dadurch die Moglicbkeir in einem neuen Krieg erneuc Verdienste aufzuweisen und
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die Beschleunigung ihrer Karriere zu sichern 15 >.
Uorec den mehreren Hundenen der aus der franzosischen Al'mee gekomme·
nen ausliinilischen Freiwilligen befand sich auch der Ungar Johann von Pollerecz·
ky (Hl. Aucb er enrsrammre dem ungarischen Soldarenadel <SSl, Sei n GroCSvacer
kiimpfce als .Rirrmeiscer im Unabhingigkeicskrieg von 1703 bis 1711, desbalb sah
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er sicb gezwungen, nach der Niederlage ins Ausland z.u ziehen <9l. So wurde auch
der Varer unseres Helden Husarenoffl2ier im Diensce des franzosischen Korugs (6ol.
Seir 1743 war er Jnhabe.r eines sdbstiindigen, gro6renreils aus U ngarn besrehen·
den Husarenregimenrs 161l, ab 1748 Brigacller <62), von 1762 Miliciirgouverneur des
Bezirkes Molshei.m in Elsa6 (6~). Johann von PoUerec~ky wurde am 8. Sepremher
1748 in Molsbeim geboren, sei ne Murrer war dìe Elsiisserin Françoise Margu.erire
de Hasselt <64'1. Da sei n elf Jahre iilrerec Bruder, Franz, OffLZier d es in f.ranzosischen
Diensren srehenden ungarisc.hen Husareruegimems Berc.sé.nyi wa.r (6)l, konnre aucll
er schon 1763 als Leurnant seinen Miliciirdienn in cllesem Tru.ppenkorper beginnen.
Ab 1765 dienre er im anderen, von Ungarn gegrunderen Husarenregimem Cham·
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borant des frnnzosischen Konigs. 1774 wurde er zum Riruneister befcirderr C >.

