Page 217 - 1992 - XVIII Congresso Internazionale di Storia Militare
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UNGA!~Jo: UND VfR.ElNlOTEN STAATEN 171!1·1783 183
gcn ederoce ich, wic man irunimn der miJidirischen Vernichrungen und Kricgsc-
reignisse das liebe Vaterland rapfer veneidigen soU". Nach diescr Einleitung !egre
er fest: "ich kam voo freien Scucken und nus eigenem freien Willen hierher, um
mich - wie es von eincm nnstiindigcn Kampfer in Krìsensicutttionen und groBten
Gcfahrco zu erwar:ten ist - fiir dic Erciheit des segcmbring!!nÙen Kongresses am
rreuescen ganz zu opfern". Nachdem er Benjamin Franklin um eincn Reisepafi un d
um eio Empfehlungssc.hreiben bat, wiederholte er: "ich wi.inschc nichcs anderes so
hefrig, als so bald wie moglich aufzubrechen und don, wo es die gro&c militiirisc.hc
Not erfordert, im stiindigen D iensr r.u lebeo und zu srcrben". Yor seincc Unu:r-
schrift schrieb der ungarische Kriegcr wieder bedeurungsvoll: "der zu Jhnen und
zum segcnbringenden Kongrel3 bis zum T ode rrcuescc Michacl von Kovars'' (2?>,
Der emsch!ossene Ungar wanece nicht auf das Erhalten der Ancwon von Ben-
jamin Franklin, sondern sdcg am 6. f ebruar 1777 auf das Schiff Ca1hari11a jro111
Dartmoutb des Knpiciìns Whi ppy ein und scgelte nach Amerika i.ibet, Am 30. Aprii
diescs Jahrcs war er schon in Providencc auf Rhodc: lsland <30l. V o,, òorr aus fuhr
er nach Morrisrown, wo sich George Washington, der Oberbefehlshaber der Ame·
rikanischen Strcitkriifrc aufhiclr. Kovars erschien bei Washingron in ciner Audicoz,
nach welc.hcr der Obcrbcfeh!shaber mie dem Da tum vom l 7. Ma. i l 777 dem Kon-
greB berìchcete, daB ihn der Ungar um eìne Dienststelh: in der Armce gebetcn hat·
ce cm. Der II. Koncincncale KongreB sprach Kovacs scincn Dank aus, aber "fnnd
seine Anstellung nicht nkrue!l" cm. Der enrschlossene Freiwì!l!ge fand nbcr dic Lo-
sung, um sicb doch in bewaffnccen Dicnsc der Vcrcinigcen Stuacc;n zu sccllcn. Er
me!dere sic.h in Philadl'lphia bd dem deursc:hen Frcibataìllon, von dessen Kom-
mandancen er als "Rekrut.ierungsoffìzier" angcstc!lc wurde 03>. Mit seìnem ecu p·
penkorper nahm er dann am 2 1. Sepcembcr bei Philaddphia und am 4-. Oktobcr
bei Gcrmamown an den Kiimpfen gcgen dic Engliindcr teil. Germancown brachrc
die Weode fUr Michae! von Kovars. Don rraf er sich mir dem polnischcn Grafcn
Kazimjerz. Pulaski (1748-1779) zusammcn, den e.r aus friihcren Zeitcn in Europa
woh! kann~e und der auch a!s frc:iwilligèr in dìe Vereinigren Sruaren gekommt:n
war und schon als Brigadier scine Einteìlung in dic Kontincotnle Armcc lume 1~4)-
Pulnslù, der ebcn bemiiht war, aus dcn vicr vorhandcncn Dragonr:rrcgimcn-
rern eine echre Truppengatcung aufzustellen, hielr Kovars bei sich in W orcesrcr
Township bei Germamown <m. In seiner Meldung vom 9. J iinner 1778 schrieb
Pulaslù. warum er so gera n barre: "Obersr Kovats isr ein sehr vcrdiensrvoller Mano
und er versiehr dic Dienscsrelle dcs Ausbildungsmrdsters. Dieser Offizier isc zur
W ahl wiirdig u.nd ich kann dies in vollcr Kenncnis sciner Fii.higkeiren Behaupren.
Dcshslb bitte ich Eur-1! Excell~nz. ihn anzusreUcn. lch knnn ihn l!mpfehlen und ich
k01nn Eure Excellenz versichern. da6 Sic diesc 13rncnnung nic bereuen wcrden" U6l,
An l 4. Janne.r L778 entscied sich W ashingUHl fo!gendcrweisc: "Da mie i.iber den
Charnkrer und ubcr die Fiihigkeiren des Hcrrn Kovars so v.iel gcsprochcn wurde,
habe ich nichcs dngegen, daB cr als Au.sblidungsmeistcr fù.r einige Monare angc-
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stellt wird 0 1, Umer der Leirung von Kovars wurde die Auf~cellung und Aufrii-
srung der Reicerei bis ~um 4. Februar beender ('8>, Als Pulaski den SchluB der

