Page 216 - 1992 - XVIII Congresso Internazionale di Storia Militare
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mer als Korner - aus dem ungarischen Husarenregimem Bt"rcsényi des franzosi-
schen Konigs endassen, so ging er zu den Preu6en und nahm don den Milidir-
diensr im ungarischen Husarenregimenr Székely des preu.Bischen Ki:inings an ClOl_
Seir 1756 nahm er an den Kampfhandlungen des Siebenjahrigen Krieges tdl und
schon 1757 wurde er z.um Umerleumanren befòrden o n. ln der Schlachr bei Gorha
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am 17. Seprember 175 7 wurde er verlem 1 >. Nach weiceren Kiimpfen ~rhicJr er
1759 seine Ernennung zum Leumam und zugleich wurde er an die Sp.itze eines
Freikorps gescellr 113l. N a eh weireren Erfolgen wurde er 1760 schon zum Rirunei·
srer befòrderr C14>. In den weireren Kampfba.ndiungen erhielr er aber ganz unao-
genehme Bcfehle, micreldeucsche Gebicre zu brandschaczen und Geiseln zu
nehmen CUl_ So bescho!B er, nach Po1en ru enrfliehen, am 12. Marz 1761 verliell
er den p.reul3ischen Diensr 06>. In Polen tauchte er in den Hofkceisen auf, wo er
Empfehlungsschreiben bedeucender Scaatsmiinner Sachsen.s vorzeigen konnre 07l.
Aus bisher unbckannren Griinden erhielr er einen polnischen Reisepall und das
Empfehlungsschreiben des Kronrnarschalls zum franzosischen Hof und so begab
er sich iiber Ungarn nach Frank.reich. Bald nach dem Grenzi:ibemitt wurde er aber
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von de.n ungarisch.en Behorden fesrgeooromen 1 >. Nach seioem Verhi:ir wurde er
nach Wien gelieferr, wo ein HochvecrarsprozeB gegen ihn eingdeicec wurde !t9l.
Ùberraschenderweise wurde er dann doch freigelassen, worauf er sich nach Un·
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garn begab < l. Die Riirsel dauenen an, 1763 bar Kovars den Koniglichen Hof um
die Anerkennung des Dienstgrades eines Majors im Ruhestand mie einer entspre·
chenden Monatspension und sein Wunscb wurde erf~llt 12ll_ 1m nachsten Jahr
rauchce er dann an der ungarisch-polnischen Grenze auf, wo er den zu einem be·
waffnecen Aufstand Vorbereirungen kehrenden polnischen Unzufriedenen half, Re-
kruren in der ungacischen Bevolkerung zu werben m>. Obwohl er im Landesinnere
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zwangsgesiedelr wurde, gab er seine polnischen Komakce nichr auf<3>. Zur Zeit der
Konfòderacion von Bar, in denJahren 1768-1772, als dje polnische Unabhiingig·
keitsparrei einen wah.ren Krieg ftihrre, um vom russischen Einilu.B Joswerden zu
konnen, war er Ausbilder der in Nordungarn ausgebildecen polnischen Trup-
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pen <41. 1772 rauchre e.r kurz in Mirrelungarn auf, er bar aber die Behorden um
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einen Reisepall und verschwand auf zwei Jabre f ~l. Wahrscbeinlic:h verbrac:hce er
diese Zeic iUegal in P()len. Zwischen L 774 und 1776 lebre er wìeder in Ungarn,
dann entfernce er sich ohoe Erlaubnis der zusciiodigen Behorden neuerlich ins Aus-
laod (l6l. Er rauchre"k-urz in !calie~ dann in Frankreicb auf <2n. Sein neuesres Rei-
seziel wurde von ihm gar nkbt ver.he.imlichr, auch die ungarischen Beborden konmen
aufzeichnen: "nach Zeugenaussagen enrfernre er sich in die franzosische Hafen-
stadr Baurdeaux, um von dorr aus lo die Vereinigren Provinzen weicerzuschiffen
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und daselbsc Kciegsdiensr anzunehmen" <2 1_
Michael von Kovacs wandre sich am 13. Jiinner 1777 von Bordeaux aus an
Benjamin Franklin mie einem merkw(irdigen Brief in lareinischer Sprache. fn die·
sem stellte er. sicb luerst vor. indem er schrieb: "'ich bi n freier Adeliger uugarischer
Nationaliriir", dann fìigre er hinzu: "'vom Gemeinen bin ich zum Major gesriegen"'.
lm spiireren fand er notig fesczusrellen: ··unrer blutigen Gefahren in allerlei Feldzu-

