Page 358 - 1992 - XVIII Congresso Internazionale di Storia Militare
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              Das Militar sei gegeo di e Roosevclcschc Polirik d~s H.asses gegen Deucschland
           und srehe alleo miliciirischen VerwickJungen auBerhalb der wesclichen Hemispha-
           re ablehnend gegeniiber. Selbst 1941 seien Amerikas elementarsten marerieUen Ver-
           reidigungsbediirfoisse noch nichr zu befriedigen. und eine Produkdonsausweitung.
           so berichtere er im Apr.il 1940, sei vorliufig oichr in Sichr. Di c Idee, Amerika \\'Ut·
           de England wr Hilfe eilen, wenn dies in Gefahr sei. war fiir ihn ein leeres "'Schlag·
           worc". Auch die Amerikaner skandinavische.r Abstammung seien durch die deursche
           Besenung Norwegens nichr deurschfeindlich geworden.  Das amerikanische Volk
           bewundere Hitler wege.n  seiner Kriegserfolge, denn ein frischer Wiod deucschen
           Geisres wehe von den Schlachrfeldern N ordfrankreichs oach U.S.A., und die amc::-
           rikanischeo Milirars betrac.hreren die Alliienen mi t Skepsis un d  Pessimìsmus. Nur
           die "jiidischen  Plurokraten"  redeten  von einer Bc::drohung der U.S.A.  durch die
           Deurschen. Di e amerikanische Wirrschafr bereire sich auf einen deurschen Sieg i.m
           Weste.n vor. Man diirfe sie nichr enrrauschen, weil dann "Jude.n" und "Freimau·
           rer'" di e polirische Fiihrung i.ibemehmen wiirden. Roosevelts Einschiichreruogsver-
           suche  gegeniiber  den  Achsenmachren  seien  lcdiglich  Propagandarummel.  Der
           Tauschvercrag zwischen England und den U.S.A. von A.nfang Sepcember 1940, bei
           dem letzreren fiir 50 alce Zersrorer da.s Recht zur Erricbmng von Sriitzpunkcen auf
           achc englischen und ka.nadischc::n Besitzungen im Aclancik eingeraumc wurde, beun·
           ruhigce ihn n i che. Es sei nur ein Trick zur Sriitzung der englischen Mora l, wahrend
           es tacsachlich ein Vorschieben amerikanischer Luft-und Seebasen gegen Deursch-
           land war. Haupcziel der Amerikaner sei gegenwardg die Losung der Spannungen
           mirJapan im Pazifik umer Heranziehung briciscber Krafte. Gleichzeidg sandre er
           jedoch im Okrober 1940 einen ersren Bericht mir hoher Bewerrung des Umfangs
           und der Quali tac der miliciirischen Vorbereicu.ogen der der U.S.A.- offenbar weil
           sei ne Bericbtersrarrung kurz vorber in Becli.o kridsiert worden war. Soforc anschlie·
           Be.nd  fand  er aber schon wieder zuriick zu sei.oer  alren Sprache. bezeichnece die
           Amerikaner als aJ"mselige "'Kramerseelen'", die durch den Dreimachrepakc vor ei-
           ner scbweren Niederlage sriinden. wenn sie nicht weicer aufriisrecen. Die U.S.-Polirik
           sei weirerhin Bluff, die U.S.·Ge.nerale seie.n i.iberzeugr vom Sieg der Achsenmachce
           und sahen dario  einen Vorceil  fiir die U.S.A ..  Ende  l940  hob er wieder die  Be-
           schdinktbc::ir der amerikanischen Riismngskapazirat hervor und fiihne si e u.a. auf
           den Mangel a.n  Facharbeicern zuriick -  nicht wissend, daB man  in der Massen-
           produkdon prozenrual wen.iger davon benotigte als in der -  wie in Deuc.schland
           · noch nichr derarr auromarisierren Fertigung. Generale und Poliriker srunden si eh
           mit voneinander divergic::renden  Auffassungen gc::geniiber.
              Einen abn.lichen Kurs sceuerre von Boerricher aucb in seiner Berichcerscacrung
           des Jahres  1941. Gleicb zu Anfang schrieb er, das Gebundensein der  U.S.A.  i m
           Pazìfik sdiliel1e eine Wiederholung von 19l7. als Amerika gegen Deurschland in
           den Krieg eintrat, aus. Demschland brauche daber von Roosevelrs "Faselei"  keine
           Noriz zu nehmen. lm Friihjahr beruhigre er: das amerikanische Interesse im Siidat·
           lamik beriihre Europa njchL lmJuni hielt er die U.S.A. 2u allem fahig, um a.ngc::·
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